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Bäcker Peter stellt To-Go-Becher auf FSC-Zertifizierung um und testet CUPFORCUP-System

11.10.2017

Einweg oder Mehrweg – in den ersten Fachgeschäften von Bäcker Peter haben Kunden nun die Wahl, ob sie ihren To-Go-Kaffee lieber aus einem FSC-zertifizierten Einwegbecher oder aus einem einen CUPFORCUP-Pfandbecher genießen möchten.

Das Becher-Thema beim To-Go-Kaffee ist in Leidiges. Täglich wandern alleine in Deutschland mehrere Millionen Einwegbecher in den Müll – eine wahre Schattenseite des Kaffees.

Auch Bäcker Peter beschäftigt sich schon lange mit der Problematik. Schließlich legt das Familien-Unternehmen stets größten Wert auch auf Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte seines Schaffens. So bezieht Bäcker Peter seinen Rohkaffee beispielsweise per Direkthandel exklusiv von der befreundeten Bauerkooperative COMPOW aus Nicaragua und veredelt ihn in seiner Essener Handwerks-Rösterei selbst weiter.  

Beim Thema Kaffee-Becher hat Bäcker Peter bereits enorm viele Möglichkeiten durchgespielt, wie er zur Müllvermeidung beitragen kann. „Perfekte und für uns umsetzbare Konzepte haben wir dabei bisher allerdings nicht gefunden“, berichtet Bäckermeister Klaus Peter.

Doch untätig bleiben wollte das Familien-Unternehmen nicht. Daher hat es seine Einwegbecher für den To-Go-Kaffee nun auf eine FSC-zertifizierte Version umgestellt. Bei FSC handelt es sich um ein internationales Zertifizierungssystem für Waldwirtschaft.

Das System garantiert mit seinen zehn Prinzipien, dass Holz- und Papierprodukte mit dem FSC-Siegel aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen. Der FSC-Standard schreibt unter anderem vor, dass die ökologischen Funktionen eines Waldes erhalten bleiben müssen. Er schützt zudem vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten und sichert die Rechte von Ureinwohnern und Arbeitern.

Darüber hinaus testet Bäcker Peter in seinen Essener Fachgeschäften auf der Klarastraße 77/79, der Rüttenscheider Straße 68 (Stern) und der Rüttenscheider Straße 205 aktuell das CUPFORCUP-Pfandsystem. Dabei hinterlegen Kunden beim Kauf einer Kaffeespezialität einen Euro Pfand für den Becher und können diesen dann wiederum bei allen dem System angeschlossenen Partnern entsprechend zurückgeben.

Der GOOD CUP von CUPFORCUP kann mindestens 400 Mal wiederverwertet werden. Sein Material ist zu 100 Prozent recyclebar.

Weitere Informationen auf www.fsc-deutschland.de und auf www.cupforcup.de